Freitag, 15. Dezember 2017

gesehen KW 50 - Carrie Fisher

Alle kennen Carrie Fisher, aber ... kennen alle Carrie Fisher?  Princess Leia hatte nämlich ein Leben,  und zwar ein ziemlich verrücktes. Bzw. war sie verrückt. Und zwar echt. Manisch-depressiv, Drogenkonsumentin und bis zum Rand voll mit Leben, Witz und Schlagfertigkeit.

Von Riccardo Ghilardi photographer - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, 

Das zeig' ich euch heute. Denn, es ist, während ich das hier schreibe, gerade ein Uhr nachts und ich komme gerade zurück aus dem Kino. Star Wars VIII.
Mit Carrie Fisher!

Ich liebe diese Frau! Und zwar eben, weil sie so eine grundsolide verrückte Nudel war! Ein wunderbar verrückte Nudel. Ein Irre, wie es nicht genug davon geben kann.

Ihr müsst mir das glauben oder euch, zumindest in Abschnitten folgendes Video ansehen. Carrie Fisher und Craig Ferguson: ein Feuerwerk an Indiskretion, Schlagfertigkeit und athletischen Wortwendungen.
Und schockt euch bitte nicht wegen der Elektroschocktherapie ... ;-)


Und, falls ihr euch einen Hauch davon reingezogen habt, dann greift euch ans Herz und holt euer Verrückt heraus. Ab und zu sollte man (und frau) das nämlich tun.


Sie haben den Film ihr gewidmet - ihrer Prinzessin!
Sie ist auch meine!


PS: ich schreibe das hier auch, weil nicht viele meiner Freunde wissen, wer Carrie Fisher so war. Alle kennen sie Leia. Und ich will heute zumindest einen Menschen mit dieser Person bekannt machen. Also! Meine Damen: Carrie!

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Ich bin jetzt eine EPU



Also, erst wollt ich es gar nicht am Blog erwähnen, dann wollt' ich, aber ich wollte das erst mal eine Weile in Ruhe werden lassen.
Dann wollte ich, hatte aber keine Zeit.
Dann wollte ich, war aber irgendwie nervös!

Sich zu so etwas zu bekennen, was man sich gerade getraut hat, das schreibt frau ja nicht gleich dick ins Netz. Also ehrlich!

Also, aber jetzt: - tiefer Seufzer! - ich bin jetzt eine EPU. Ein Ein-Personen-Unternehmen, genauer eine Werbeagentur.
So,
wer mich näher kennt, weiß, dass ich von Werbung und all der manipulativten G'schicht nicht wirklich ein SystemFan bin. no. Ich nicht.

Aber, der Name Werbeagentur ist ja der Terminus, den sich der Staat zurechtgelabelt hat. Weil alles braucht ein Label, wenn es mit rechten Dingen zugeht. Und in Österreich sowieso.
Ich würde mir ja eher den Namen geben "Freundin, mit Wissen, die hilft" geben. Es ist ja so bzw. war es ja so, dass ich als Online Marketing Manager gearbeitet habe und dass ich da ja in den letzten Jahren auch ein Diplom dazu gemacht habe.
Weiters bin ich ein netzaffines und computerklebendes Wesen .. und zwar seit über 30 Jahren. Das war schon immer so. kannmanixmachen

Mit dem Diplom in der Tasche und der Joberfahrung bei einem Weltkonzern und natürlich auch mit dem Blog (wobei das ist ein anderes Kapitel), na, da ist es nun mal so, dass ich doch ziemlich einen Überblick habe über was wo wann für wen und wann dann doch besser nicht und wieviel kostest das und wieviel Arbeit ist das.

Auch wenn ich noch nicht alles selber gemacht habe (hatdasüberhauptwer?), so weiß ich doch, was es gibt, wofür es geeignet ist und naja, den ganzen Kram im Hintergrund halt auch noch.

Soweit so trallala.
Lange habe ich überlegt, hab' die Sache gut reifen lassen und auf den Moment gewartet, an dem es eben dann sein sollte.
Und so bin ich eben seit September mit Werbeagentur gelabelt, habe auch Kundinnen und arbeite neben dem Haushalt, den Kindern noch ein wenig.
Bezahlt arbeite ich, sollte ich sagen, denn gearbeitet habe ich die letzten Jahre wahrlich nicht wenig, aber bis das mal geschätzt wird, kommt vermutlich die Sonne allmählich der Erde näher. (und nur um das sicher zu stellen: ich rede von der Arbeit, die wir Frauen in Haushalt und Familie leisten!)

Wo war ich.

Okay: eines ist mir noch wichtig.
Mein Blog ist meine Spielwiese. Ihr wisst. Marketingtechnisch mache ich hier falsch, was man falsch machen kann. Ich weiß das.
Aber, wisst ihr,

es ist mir wurscht!


PS.: dieser Post ist voller langer Worte und irrer Satzgebung - aber er ist auch ganz wichtig. Ich weiß, dass ich euch das so zumuten kann! Cheers, ihr Lieben!

Montag, 11. Dezember 2017

Wenn der Streß kommt - was frau nicht tun sollte


Neulich habe ich eine Woche nicht gebloggt. Einfach so. Ist ja mein Blog. ehklar. 

Nur; so geradlinig, wie sich das anhört, ist die Sache gar nicht.
Mein Leben, das analoge, 1.0 wie man so häufig liest, "the real life", das fordert vor Weihnachten immer einiges. An Zeit, an Nerven und was halt so gerade anfällt.

Dazu natürlich noch der Haushalt, die Kinder, ach, wem erzähl' ich das! Ihr wisst wovon ich rede.
Nun ist es doch so, dass ich in den letzten Jahren immer sehr auf mich geschaut habe in all der Action. Eigentlich ist nämlich dieses ruhige, kuschelige Bild dieser Zeit ganz mein Ding. Kerzen, Kipferln, Kuscheldecke .. 100 Punkte!

Und weil die Realität anders aussieht, da kam der Blog eben ganz einfach zu kurz .. ist man leicht versucht zu sagen/schreiben. Bloß - und jetzt kommt's - der Blog ist mein Hobby, mein Ding, meine Zeit für mich und als ich neulich mit Birgit darüber telefonierte, da viel es mir von den Augen wie der Zucker vom Keks.

ICH HABE MEINE ZEIT FÜR MICH GEKÜRZT!

Und wenn ich etwas gelernt habe in den letzten zehn Jahren, wenn ich eine Sache erkannt habe, die wirklich wichtig ist, dann ist es die, dass ich meine Zeit für mich brauche um entspannt und ausgeglichen zu sein.
Nur dann bin ich auf Dauer ein Mensch mit dem ich selber gerne Zeit verbringen würde. Dann bin ich eine coole Mama, eine schicke, selbstbewusste Frau und eine starke Partnerin.
Wenn ich anfange, meine Zeit für mich zu reduzieren, nur um die Wäsche doch noch wegzuräumen, ein Geschenk für den Bekannten XY zu besorgen oder sonst irgendeinen Kram, der halt gerade so enorm wichtig scheint, dann stelle ich mich selber nach hinten.

UND DAS IST FALSCH!

Als Mutter, als Frau, als Mensch habe ich eine enorm wichtige Rolle und um diese vollen Herzens erfüllen zu können und auch daran zu wachsen und mich daran zu erfreuen, dafür muss ich nicht nur fit sein, sondern auch einigermaßen im Einklang mit mir selber.

Eine viel zu lange Zeit habe ich mich stets hintangestellt und ich werde in dieses Muster nicht wieder zurückfallen. Schon gar nicht wegen eines Haufens naßer Wäsche, eines Kindergeburtstags, der dritten Weihnachtsfeier oder eines Elternsprechtags.

Ich habe es gelernt, wieder erkannt und möchte es euch mitgeben.
Achtet auf euch!
Gerade jetzt!



Donnerstag, 7. Dezember 2017

Sweaterjacke - Homefeeling

Es wird kalt. Wien hat sich den Hochnebel angezogen und die Leute verkriechen sich in ihre Herbstdepression.
Ich nicht. Ich hole die Kerzen raus, ziehe mir meine Filzpatschen an und stricke mich durch die Vanillekipferln!

Man ist, was man drauß macht!


Ich finde Kälte zwar nicht ... naja angenehm, aber dann muß frau sich eben mehr anziehen. Womit wir bei meine Feel-good Nähprojekt für die zu-Hause Garderobe wären.

Meine Kuscheljacke!


Grundsätzlich dominieren in meiner Garderobe ja die erdigen und dunklen Töne. Für zu Hause gebe ich mich aber in Hell.

Dazu passend habe ich mir jetzt diese Sweatjacke genäht. Komplett gefüttert. ECHT WARM!
Ich bin sehr zufrieden. Sie sitzt gut und sieht erstaunlich lässig aus! (Ich komme ja gemustert für gewöhnlich überhaupt nicht gut rüber .. )

Meine Tochter hat der Jacke jedoch auf Anhieb das Prädikat "Ganz du" verliehen. Und auch meine Meinung ist positiv.

Bleibt mir nur zu sagen:
"Wer hat die Vanillekipferln aufgegessen?"

Schnittmuster:
von einer alten Jacke abgezeichnet und ein wenig erweitert (wegen der 2 Schichten)
Stoffe:
Die Blätter von byGraziela habe ich vom Stoffladen in Baden
Das Futter: Plüsch von Biostoffe
alle selber ausgesucht und bezahlt

genäht nach dem Wendejacken-Tutorial von Bienvenido Colorido




Arbeitszeit:  4 h 
Materialkosten:  ca. 75 €
Anzahl der benötigten Maschinen/Geräte: 2







RUMS  

Montag, 4. Dezember 2017

Zwei Zeile pro Film - MOVIETIME November

Neulich geschaut, einiges zum ersten mal, einiges wieder. Eine Zeile pro Film. Als Anregung für euch:



GRAVITY :
Spannung pur! Nix für gemütliche Abende. Überlebenswille-Doku mit unglaublich geilen Bildern von unserem Planeten.

Die fabelhafte Welt der Amelie :
Seufz! Kreativität in der Erzählart, im Bild wie auch dem Realitätseinbau. Ein traumhaft, leicht verrückter Film. Und die MUSIK!!!

LION :
100% Taschentuchbedarf. Erschütternde Bilder, trotzdem eine liebevolle sehr behutsam erzählte Geschichte. Berührend in jeder Hinsicht.

Julie & Julia :
Die Geschichte finde ich ja wenig bemerkenswert, aber Meryl Streep ist einfach nur wunderbar. Als riesengroße, laute Amerikanerin, die in Frankreich kochen lernt.


Freitag, 1. Dezember 2017

Gelesen KW 48 - Erdbebensaison

Erdbeben kann man schwer vorhersagen, aber man kann sie gut dokumentieren und in diesem Zeitbuch dann, wenn es sie gibt, Muster und Regelmäßigkeiten erkennen.

Denn die scheint es zu geben.


Wissenschaftler der University of Montana haben alle Aufzeichnungen ab 1900 analysiert und meinen etwas zu erkennen. Alle paar Jahre steigt die Zahl der starken Erdbeben pro Jahr ihrer Analyse zufolge deutlich an. In einem durchschnittlichen Jahr finden im Schnitt um die 15 Beben, die Stärke 7 und mehr erreichen, statt.
Und dann gibt es Jahre da sind es dann zwischen 25 und 30 davon. Das ist ein erheblicher und auffälliger Anstieg.

Nun geht diesen Jahren etwas voran, dass man messen kann.

Dazu muss man kurz ein wenig ausholen:
Der äußere Erdkern ist flüssig. Zähflüssig. Er ist etwa 2.200 km dick und wabert ein wenig. Soll heißen, das ist nicht eine glückliche Kugel, die still vor sich hinexistiert. Da bewegt sich einiges. Und hie und da, da schwappt diese Flüssigkeit ein wenig aus. Quasi.
Diese Auswabern, dieser temporäre Hügel, oder wie man sich das vorstellen darf, der führt dazu, daß sich die Geschwindigkeit, mit der sich unser Planet um die eigene Achse dreht, verändert.
Hehehe!

Mal sind wir einen Tick schneller, dann wieder einen Hauch langsamer. Je nachdem. Und wenn ich sage Tick, dann passt das ganz gut. Wir reden hier von einer Millisekunde in einem Jahr. Also nix, was man real spüren oder bemerken kann, außer man ist eine Atomuhr ;-)

Nochmal: es wabert und als Folge wird die Erde langsamer oder schneller. Und dieses "langsam oder schnell" kann man heutzutage messen. und dann?
Ja, dann dauert es bis die Energie, die dieses Wabern freisetzt, durch den Erdmantel durchwandert. 5 bis 6 Jahre. Solange dauert bis es bei uns oben ankommt, so die Meinung der Wissenschaftler.
Tja und das bedeutet: Erdbeben. Starke Erdbeben und eben deutlich mehr, als in einem gewöhnlichen Jahr.

Und jetzt kommt's: das letzte mal als sich der Planet verlangsamte, das war 2011 und die starken Beben in Mexico City am 19. September, an der Iran-Irakischen Grenze am 12. November und in Neu Kaledonien am 19. November. könnten der Anfang sein von einem "viele-Beben-Jahr". Alle Beben waren stärker als 7.

Womöglich muss man sich im kommenden Jahr also fest anschnallen. Wobei die Wissenschaftler nicht nur den Zeitpunkt zu erkennen meinen, sondern auch den Ort. Und sie prognostizieren die meisten starken Beben rund um den Äquator.

Nun ist diese Zusammenhangskette noch Theorie und es ist eben nicht gesagt, dass es sich genauso verhält, wie ich es hier jetzt wiedergegeben habe. Um diese Theorie zu bestätigen, bedarf es mehr Daten. Und die wird, wenn es denn stimmt, eben erst die Zukunft bringen.

Aber ein interessanter Gedanke ist es allemal!

Gelesen im Time Magazine

 
© Design by Neat Design Corner